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Eine Hündin in der Oblast Kyjiw wartete mehr als einen Monat lang auf ihre Besitzerin, die von russischen Militärangeörigen getötet wurde

Die Hündin Rini lebte bei der Familie Sadorozhnjuk im Dorf Makariw, Oblast Kyjiw. Vor ein paar Jahren starb ihr Besitzer an COVID, so dass nur noch seine Frau Tetyana im Haus blieb. Als die russischen Besatzer in das Dorf kamen, hatte die Frau keine Zeit mehr, mit ihrer Freundin zu fliehen. Einer der Besatzer brachte Tetyana in das Nachbarhaus, wo er sie mehrere Tage lang vergewaltigte und dann gewaltsam tötete. Die Nachbarn waren nicht in der Lage, ihr zu helfen; die Eindringlinge sperrten die Menschen im Keller ein und drohten, sie zu erschießen. Als das Dorf von den ukrainischen Verteidigern befreit wurde, vergrub man die Leiche von der Frau in ihrem Garten.

Die ganze Zeit über wartete Rini auf der Türschwelle auf ihr Frauchen. Als die Ukrainer ins Dorf kamen, weigerte sich die Hündin, zu fressen oder auch nur den Hof zu verlassen. Nadja hörte von Rinis Geschichte und beschloss zu helfen. Sie besuchte die Hündin ein paar Tage lang, fütterte und pflegte sie. Schließlich gelang es der Frau, Rini aus dem leeren Haus zu holen — jetzt hat sie eine neue Familie.

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