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05/04/2022
Eine Chronologie der Kriegsverbrechen

Die Tragödie von Mariupol

Mariupol
Foto: Evgenij Maloletka

In Mariupol fing Russlands Gross-Invasion am frühen Morgen des 24. Februar an. Gegen 5 Uhr morgens begann die russische Armee mit ihrer verheerenden Bombardierung. Diese Bomben waren nicht nur, wie Putin behauptete, auf militärische Infrastruktur gerichtet. In Wirklichkeit begannen die Russen fast sofort, an diesem Morgen, mit dem Beschuss von Wohngebieten in der Stadt.

Foto: Olexander Ermochenko

In den ersten Stunden der Invasion zerstörte die russische Armee im Wohngebiet „Schidny“ acht Privathäuser und traf zwölf Hochhäuser mit Grad-Raketen. In dieser Zeitspanne wurden 33 Menschen verletzt. Dies waren keine militärischen Ziele sondern friedliche Zivilisten die in ihren Häusern in Mariupol und dem nahe gelegenen Dorf Talakivka schliefen.

Der starke Widerstand der Ukraine und die Verteidigung von Mariupol überraschten wahrscheinlich die einfallenden russischen Streitkräfte. Fast eine Woche lang wurden die versuchten Vorstöße von ukrainischen Truppen konsequent zurückgedrängt. Danach begann die russische Armee mit einer Politik der verbrannten Erde und der totalen Zerstörung um zu versuchen die Stadt zu unterwerfen.

Die Situation in Mariupol zeigt, dass dies ein Plan war, den das russische Militärkommando im Voraus vorbereitet hatte.

Blockade

Am 1. März vollendeten die russischen Streitkräfte ihre Einkreisung von Mariupol. Gleichzeitig begannen sie die Infrastruktur der Stadt gezielt zu zerstören. In erster Linie wurden Lebensmittellager ins Visier genommen, um den Zugang der Menschen zu lebenswichtigen Gütern einzuschränken.

Kurz vor der Invasion hatten die Stadtbehörden begonnen, als Notfallmaßnahme, Lebensmittelvorräte anzulegen. Diese Produkte wurden an zwei Orten in der Stadt gelagert, auf dem Territorium des städtischen Unternehmens „Komunalnyk“ und auf dem Mariupoler Zentralmarkt.

Am 1. März wurden diese Lebensmittellager gezielt und zielgenau von russischen Truppen angegriffen und dabei vollständig zerstört.

Am 2. März zielten die einfallenden russischen Streitkräfte auf alle 15 Stromkabeleinführungspunkte der Stadt, ließen Mariupol ohne Strom und stürzten es in Dunkelheit. Ohne Strom funktionierten auch die Kesselhäuser der Stadt nicht mehr, so dass die Bürger von Mariupol bei eisigen Wetterbedingungen ohne Heizung verblieben. Und am selben Tag bombardierten russische Truppen den Hauptkanal der Trinkwasserversorgung und anschliessend auch die Hilfsversorgung, so dass das Wasser für die gesamte Stadt absperrt war.

AP photographer Evgeniy Maloletka helps a medic lead a woman wounded during shelling. March 2. Photo: Mstyslav Chernov
Der AP-Fotograf Evgeniy Maloletka hilft einem Sanitäter eine Frau zu begleiten die während des Beschusses verwundet wurde. 2. März. Foto: Mstyslav Chernov

Bei ihren Versuchen die Bürger von Mariupol weiter zu bestrafen und zu unterwerfen griff die russische Armee die Hauptfeuerwehrstation an um so die Einsatzkräfte daran zu hindern Grundstücke, die unter russischen Beschuss geraten waren, zu schützen.

Und schließlich bombardierten die Russen, während dieses langen, höllischen Tages, eine Hauptgasleitung und ließen Mariupol (und andere nahe gelegene Städte einschließlich Berdjansk), ohne Gas zum Kochen oder Heizen zurück.

Am 2. März begannen russische Streitkräfte, die Mobilfunkmasten der Stadt systematisch anzugreifen und zu zerstören um die Bürger daran zu hindern miteinander oder mit den ukrainischen Behörden zu kommunizieren.

Wojna w Ukrainie - ostrza? Mariupola
Serhiy, der Vater des Teenagers Iliya, weint am leblosen Körper seines Sohnes der auf einer Trage in einem Entbindungsheim, das in eine Krankenstation umgewandelt wurde, liegt. 2. März. Foto: Evgeniy Maloletka

So begann die grausame und unmenschliche Blockade von Mariupol. Russland setzte bewusst und zynisch eine Strategie der totalen Unterdrückung und Vernichtung der Zivilbevölkerung um. Sie verursachten eine humanitäre Katastrophe indem sie die Stadt ohne Wasser, Heizung, Licht und Telefonanschluss zurückließen während sie gleichzeitig alle Wege für humanitäre Hilfe blockierten.

Vor der russischen Invasion lebten in Mariupol eine halbe Million Menschen. Es war eine der zehn größten Städte in der Ukraine. Seit Beginn des Krieges, bevor die russischen Streitkräfte ihre Blockade der Stadt beenden konnten, gelang etwa 100.000 Einwohnern die Flucht. Diejenigen die nicht gehen konnten oder wollten fanden sich in einer Situation wieder die man nur als höllischen Albtraum voller Leid, Tod und Zerstörung bezeichnen kann.

Mariupol
Foto: Evgenij Maloletka

«Wir sind in der Stadt geblieben, weil wir an ihre Verteidigungsfähigkeit geglaubt haben. Wir glaubten so sehr daran, dass wir jeden, der Mariupol verließ, für Verräter hielten. Aber wir haben uns geirrt. Niemand hatte sich vorgestellt, was später begann. Wir haben den Krieg 2014 gesehen. Aber was jetzt passiert, ist nicht nur Krieg, es ist Zerstörung.
Die Vernichtung der Zivilbevölkerung. In unserem Haus gab es kein militärisches Hauptquartier, Stützpunkte der Streitkräfte usw. Wir hatten einen gewöhnlichen Hof so wie das bei Hochhäusern üblich ist. Aber die Raketen haben mein Haus getroffen. Und am schlimmsten waren die Luftangriffe. Dieser Horror ist unbeschreiblich. Es ist unmöglich einem solches Geräusch zuzuhören. Es lähmt deinen Willen. Du erkennst, dass du dein Kind retten musst und du erkennst, dass du machtlos bist»

sagt Kateryna Ilchenko aus Mariupol.
People prepare food on the stairs of their house. Photo: Olexander Ermochenko
Menschen bereiten Essen auf der Treppe ihres Hauses zu. Foto: Olexander Ermochenko

«Wir haben den Krieg 2014 gesehen. Aber was jetzt passiert ist nicht nur Krieg es ist Zerstörung, die Vernichtung der Zivilbevölkerung»

sagt Kateryna Ilchenko aus Mariupol

Am 2. März wurde klar, dass die restlichen Bewohner von Mariupol sofort evakuiert werden mussten. Die Frage der Evakuierung wurde in den Gesprächen zwischen ukrainischen und russischen Unterhändlern wiederholt angesprochen. Aber die russische Seite weigerte sich humanitäre Korridore bereitzustellen.

Am 6. März wurde schließlich eine Einigung über einen Waffenstillstand und eine Flucht-Route für die Evakuierten erzielt. Es war jedoch nur von kurzer Dauer. Oleksandr G. und Oksana I., beide aus Mariupol, wurden Zeugen des grausamen Angriffs Russlands auf ihren Zivilkonvoi, als sie von einem Einkaufszentrum aus die Stadt verließen. In dem Moment, in dem sich die Kolonne in Bewegung setzte, eröffneten russische Truppen das Feuer aus Mehrfachraketensystemen (genannt „Grad“, Hagelkörner auf Deutsch) auf die Zivilfahrzeuge.

Am 9. März begannen russische Kampfflugzeuge einen konzertierten Bombenangriff auf die Stadt. Zuvor waren russische Mehrfachraketensysteme eine Hauptquelle der Zerstörung gewesen. Doch jetzt regnete es schwere Bomben und Raketengeschosse aus russischen Kampfflugzeugen. Sie richteten die völlige Zerstörung der ohnehin angeschlagenen Gebäude und Wohnblocks an. Die Gebäude, die irgendwie stehen geblieben sind sind jetzt nur noch Hüllen die nach dem Impakt russischer Bomben ausgebrannt sind.

An diesem Tag nahm Russland eine technische Universität und das Entbindungsheim der Stadt Mariupol ins Visier. Die Bilder der Zerstörung dieser Bombenanschläge gingen um die Welt.

Es ist wichtig hervorzuheben, dass die russische Führung offiziell zugegeben hat, dass ihre Soldaten das Entbindungsheim ins Visier genommen haben. Sie behaupten es sei als Stützpunkt für sogenannte „ukrainische Nazis“ (ein weit verbreitetes falsches Narrativ das von russischen Propagandisten verbreitet wird) genutzt worden.

Maternity ward inside. Mariupol
Entbindungsstation drinnen. Foto: Evgenij Maloletka

Die erschütternden Bilder sprechen für sich. Dies war keine Militärbasis und die Opfer waren keine Soldaten. Sie waren die verwundbarsten Menschen, die man sich vorstellen kann, hochschwangere Frauen, ungeborene und neugeborene Babys. Russlands Grausamkeit bei der Begehung dieser Kriegsverbrechen und seine zynische Propaganda die versucht sie zu rechtfertigen kennen keine Grenzen.

Ein Neonatologe, der zum Zeitpunkt des Bombenanschlags im Entbindungsheim arbeitete, sprach die offensichtliche Wahrheit: «Das war ein Krankenhaus. Dort haben sie Menschen gerettet. Dort warteten die frischgebackenen Mütter auf die Geburt ihrer Babys».

Mariupol
Foto: Evgenij Maloletka

Drei Erwachsene und ein Kind starben unter dem Bombenangriff, eine weitere Frau starb am nächsten Tag an ihren Wunden zusammen mit ihrem ungeborenen Baby.  

Nach diesem gefühllosen Kriegsverbrechen wurden mehrere überlebende Patientinnen aus der Entbindungsklinik in das zentrale Drama Theatre-Gebäude, das zu dieser Zeit als provisorischer Luftschutzbunker für über tausend Bürger diente, evakuiert. Mindestens drei Frauen mit Säuglingen wurden am 9. März dorthin gebracht. Sie wurden nicht im Keller untergebracht weil es dort kalt und feucht war, was der Gesundheit ihrer Neugeborenen schaden könnte. Also wurden sie in komfortablere Räume, die Umkleidekabinen des Theaters, die sich im rechten Flügel des Gebäudes befinden, einquartiert.

Mariupol
Foto: Mstyslav Chernov

Am 16. März warf ein russisches Kampfflugzeug eine massive Bombe direkt auf diesen rechten Flügel des Theaters und tötete alle die in diesem Teil des Gebäudes Schutz suchten.

mariupol_theatre

Nadezhda P. und ihre Tochter überlebten den Angriff und legten Zeugnis über Hunderte (mindestens 300) von unschuldigen Zivilisten ab, die bei dem Bombenanschlag starben.

The Russian military dropped a massive bomb on the Mariupol Drama Theater, where locals were sheltering
Die Aufschrift „CHILDREN“ in der Nähe des Mariupol-Theaters am 14. März. Foto: Maxar Technologies

Es waren keine Soldaten im Theater. Aber es gab viele, viele Kinder. Die Bürger die dort Schutz suchten hatten sogar in großen Lettern vor dem Theater das Wort „KINDER“ (ru. ДЕТИ) geschrieben als vergeblichen Versuch russische Kampfflugzeugpiloten abzuschrecken. Aber sie ließen trotzdem ihre Bombe fallen, wohl wissend, dass sie Unschuldige ermordeten.

Theater after the bombing.
Theater nach der Bombardierung. Foto: Maxar Technologies

Am selben Tag, dem 16. März, bombardierten russische Kampfflugzeuge das Militärkrankenhaus Nr. 61. Nebenan befand sich ein öffentliches Schwimmbad in dem etwa 600 Menschen Schutz gesucht hatten. Eine der Bomben traf auch diesen provisorischen Unterstand. Wie viele Menschen dort getötet wurden, ist noch unbekannt.

Diese Verbrechen gegen Zivilisten finden jeden Tag in Mariupol statt, auch jetzt während Sie dies lesen. Inzwischen gibt es zahlreiche Zeugnisse dieser abscheulichen Verbrechen. Wie die Aussage von Iryna Horbasyova, die begann, die Anzahl der Luftangriffe in ihrem Wohngebiet (dem Bezirk Primorsky in Mariupol) zu zählen. Eines Tages zählte sie von morgens bis 13 Uhr 55 Einschläge. Dann hörte sie auf zu zählen.

Mariupol tragedy
Foto: Mstyslav Chernov

Der Beschuss und die Bombardierung von Mariupol hört nicht auf. Alle 10-15 Minuten fällt eine Bombe oder eine Rakete auf die Stadt. Berichte über diese Gräueltaten klingen heute oft wie bloße Statistiken, aufgrund der schieren Größenordnung der nackten Zahlen. Aber jede Zahl spiegelt so viel mehr wider : das sind zerstörte Leben, zerstörte Häuser und Geschäfte, abrupt unterbrochene, strahlende und friedliche Schicksale.

Um diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit aufzuzeichnen ist es notwendig, dass humanitäre Organisationen und Journalisten in der Stadt arbeiten können. Der Versuch diese schrecklichen Verbrechen zu verbergen ist einer der Gründe, warum russische Truppen die Stadt auf jede erdenkliche Weise blockieren. Sie glauben, dass diese Tragödie und all ihre Verbrechen dort begraben werden können.

Aber zum Glück haben wir dank der Heldentaten von Journalisten, Flüchtlingen und dem ukrainischen Militär immer noch Beweise für diese Verbrechen.

Journalists Mstyslav Chernov and Evgeniy Maloletka documented the crimes of the Russian army in Mariupol. The Russian military hunted for them. Photo: Evgeniy Maloletka
Die Journalisten Mstyslav Chernov und Evgeniy Maloletka dokumentierten die Verbrechen der russischen Armee in Mariupol. Das russische Militär jagte sie. Foto: Evgenij Maloletka

Am 19. März gab es eine Explosion in einer Kunstschule, im Distrikt Livoberezhnyi, wo sich 400 Frauen und Kinder versteckten. Ein russisches Kampfflugzeug warf eine seiner schweren Bomben ab. Die Zahl der Todesopfer ist noch unbekannt.

Leider gibt es jetzt keine Journalisten mehr in der Stadt, die diese Verbrechen aufzeichnen können. Wir erfahren von ihnen von den Einwohnern der Stadt. So wurde uns ein weiteres schreckliches Verbrechen, bei dem russische Truppen Zivilisten aus Mariupol gewaltsam in weit entfernte Teile Russlands deportierten, zugetragen.

Hier ist nur ein erschütterndes Beispiel. Russische Soldaten deportierten ein 12-jähriges Mädchen namens Kira Obedinska in das besetzte Donezk. Ihr Großvater, Oleksandr Obedinsky, ist ein bekannter Trainer der ukrainischen Wasserball Nationalmannschaft. Er wartet jetzt in der Ukraine auf sie. Sein Sohn Yevhen war ukrainischer Wasserballmeister. Er starb am 17. März in Mariupol unter russischem Beschuss. Kira war bei ihrem Vater als er den Tod fand. Als die Russen jenen Teil der Stadt eroberten in dem sie Schutz suchte nahmen sie sie mit und brachten sie zwangsweise nach Donezk wo sie jetzt ihre Dokumente für eine weitere Abschiebung nach Russland vorbereiten.

Cyrus. The girl's disappearance was reported by her grandfather, who is forced to live in Chernivtsi. Photo: Office of the Prosecutor General
Kira. Das Verschwinden des Mädchens wurde von ihrem Großvater, der gezwungen ist in Czernowitz zu leben, gemeldet. Foto: Generalstaatsanwaltschaft

Andere Zeugenaussagen erzählen wie die Russen das Personal und die Patienten der städtischen Krankenhäuser Nr. 1 und Nr. 4 und des Entbindungsheims Nr. 2 deportierten.

Die Russen brachten mobile Krematorien mit um die Leichen von Zivilisten zu vernichten. Foto: Zentrum zur Bekämpfung von Desinformation

Ein Einwohner aus Mariupol, Andrij Woloschin, ist sehr aufgeregt wenn er die offiziellen Statistiken über die Zahl der Todesopfer in seiner Stadt hört. « 5.000 Tote? Das ist es nicht! In dem Keller in dem ich mich versteckte starben nach dem Bombeneinschlag 50 Einwohner von Mariupol. Sofort! Und wie viele solcher Bomben sind gefallen? Wie viele solcher Keller gibt es? 90 % der Gebäude in Mariupol wurden zerstört oder beschädigt“.

People are digging a grave for the victims of war in the middle of the street. Photo: Reuters
Mitten auf der Straße heben Menschen ein Grab für die Opfer des Krieges. Foto: Reuters

«Die Leute wissen nicht, was sie mit Leichen anfangen sollen. Also stapeln sie sie einfach auf ihren Balkonen. Hunderte von Balkonen die zu einem Friedhof geworden sind!»,

sagt Kateryna Ilchenko aus Mariupol

Es gibt mehrere Massengräber in denen 200 nicht identifizierte Leichen begraben sind. Hunderte Gräber befinden sich inzwischen auch in den Höfen von Gebäuden und an Straßenrändern. Hunderte von Leichen liegen in zerstörten Gebäuden, zermalmt von zerstörten Platten und Ziegeln. Einheimische sagen dass, weil das Wetter jetzt wärmer wird sich der Geruch von Leichen aus zerstörten Häusern und Gebäuden ausbreitet.

Wir werden das wahre Ausmaß dieser Tragödie erst kennen wenn die Ukraine Mariupol befreit und die russischen Besatzer vertrieben hat. Heute suchen Tausende Einwohner nach ihren Verwandten, Freunden und Angehörigen. Aber früher oder später werden ihre Leichen an Straßenrändern, Balkonen und in Massengräbern ihre Namen wiederfinden.

Und dann wird sich der dunkle Abgrund dieser Tragödie für uns alle öffnen damit wir sie sehen und Gerechtigkeit suchen können.

Von Anna Murlykina, Chefredakteurin von 0629.com.ua, der Website aus Mariupol

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